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| Eierkohle: |
gebräuchliche Bezeichnung
für Steinkohlenbrikett (eine mit Bindemittel in Form gepresste
Steinkohle). Siehe auch Steinkohlenarten |
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| Einzelofen: |
Heizgerät, das im zu beheizenden
Raum aufgestellt wird. Für Einzelöfen eignet sich Ibbenbüren-Anthrazit
besonders wegen seines hohen Heizwertes (langer Dauerbrand) und seines
geringen Aschgehaltes. In Einzelöfen werden hauptsächlich
die Körnungen Nuss 3 und Nuss 4 eingesetzt. |
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| Elektroden-Anthrazit: |
Ibbenbüren-Anthrazit ist wegen
seines geringen Ascheanteils zur Herstellung von Elektroden
geeignet. |
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| Emissionsmessung: |
Hierunter wird bei nach Bundesimmissionsschutzgesetz genehmigungspflichtigen Festbrennstoffkesseln (Feuerungswärmeleistung > 1.000 kW) eine Abgasmessung durch eine zugelassene Messstelle (z.B. TÜV) verstanden. Zu ermittelnde Schadstoffe: Staub, Kohlenmonoxid, Schwefeldioxid, Stickoxide. Diese Messung muß alle 3 Jahre durchgeführt werden. Der Messbericht ist dem zuständigen Umweltamt vorzulegen. Für Anlagen < 1.000 kW ist der Bezirksschornsteinfegermeister (siehe Schornsteinfegermessung) zuständig. |
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Energieeinspar- verordnung: |
Am 1. Februar 2002 ist die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) in Kraft getreten und ersetzt die Wärmeschutzverordnung sowie die Heizungsanlagenverordnung. Sie gilt sowohl für Neubauten als auch für bestehende Gebäude. Unabhängig von ihrem Alter sind Festbrennstoffkessel in bestehenden Gebäuden nicht von der neuen Energeieinsparverordnung betroffen. Sie müssen weder schärfere Abgasvorschriften einhalten noch müssen sie durch neue moderne Kessel ersetzt werden. Für die Betreiber von Anthrazitkesseln oder -Öfen ändert sich also nichts ! |
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| Entstauber: |
Reinigungseinrichtung zur Abscheidung
der im Abgasstrom enthaltenen staubförmigen Bestandteile. Bei
Einsatz von Ibbenbüren-Anthrazit kann ein Staubgehalt im Abgas
von max. 150 mg/m³ auch ohne Entstauber eingehalten werden. Bei einem
Staubgehalt von max. 50 mg/m³ ist ein Zyklonenstauber erforderlich.
Staubwerte < 20 mg/m³ sind nur mit Tuchfiltern (entweder als Taschen-
oder als Röhrenfilter) zu erreichen. |
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| Entschwefelung: |
Entschwefelung nennt man das Verfahren
zur Abscheidung von Schwefelverbindungen aus dem Rauchgas von kohlegefeuerten
Kesselanlagen. Da eine Entschwefelung der Rohkohle technisch und wirtschaftlich
nicht vertretbar ist, erfolgt der Entzug des Schwefels aus dem Rauchgas.
Zur Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte für Schwefeldioxidemissionen
werden bei Einsatz von Ibbenbüren-Anthrazit Entschwefelungsanlagen
erst ab einer Leistung von 50 MW erforderlich.Man unterscheidet Trockenverfahren
und Naßverfahren. |
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| Esskohle: |
siehe Steinkohlearten |
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| Falschluft |
Falschluft gelangt durch Undichtigketen
(z.B. defekte oder brüchige Türdichtungen) in den Kessel
oder den Ofen. Falschluft, die im Bereich der Primärluftklappe
in das Heizgerät gelangt, kann die Verbrennung intensivieren
und bei geringem Wärmebedarf zu einer Überhitzung führen.
Falschluft im Bereich der Fülltür kühlt die Abgase
und wirkt sich so wirkungsgradmindernd aus. Bei geringem Wärmebedarf
kann dieser Mangel sogar ein Erlöschen der Glut zur Folge haben.
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| Fettkohle: |
siehe Steinkohlearten |
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| Feuerungsleistung: |
Diese Leistungsangabe wird auf den Brennstoffeinsatz bezogen. Sie gibt Auskunft über die über den Schornstein abgeleitete Abgasmenge. Die Nennwärmeleistung ergibt sich aus der Multiplikation der Feuerungsleistung mit dem Kesselwirkungsgrad. |
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Feuerungs- verordnung: |
Jedes Bundesland verfügt über eine eigene Feuerungsverordnung. Ihre Vorschriften dienen ausschließlich der Abwehr von Gefahren für Leben und Gesundheit. |
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| Flammkohle: |
siehe Steinkohlearten |
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| Flammpunkt: |
niedrigste Temperatur, bei der
Flüssigkeiten durch Verdunstung ein entflammbares Gasgemisch
bilden. Der Flammpunkt kennzeichnet die Feuergefährlichkeit brennbarer
Flüssigkeiten (nicht fester Brennstoffe !) |
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| flüchtige Bestandteile: |
unter Luftabschluß beim Erhitzen
fester Brennstoffe gasförmig entweichende Zersetzungsprodukte
aus der Brennstoffsubstanz. Der Gehalt an Flüchtigen Bestandteilen
dient zur Kennzeichnung u.a. der Steinkohlenarten. |
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| Flugasche oder Flugstaub: |
Flugasche oder Flugstaub nennt man
die in Staubabscheidern (Zyklon, Tuchfilter, Elektrofilter) aus dem
Rauchgasstrom abgeschiedenen Stäube. |
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| Füllschacht: |
Ein kessel- oder ofeninterner Vorratsbehälter
für den Brennstoff. Der hier bevorratete Brennstoff nimmt nicht
an der Verbrennung teil, sondern rutscht selbsttätig in den Feuerraum
und gleicht so das verbrannte Volumen aus. Die Größe ist
für Öfen und Kleinkessel so ausgelegt, dass der Kessel/Ofen
in der meisten Zeit des Jahres nur alle 2 Tage oder seltener gefüllt
werden muss.
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| Großkessel: |
Kessel mit einer Nennwärmewärmeleistung > 100 kW. (Siehe auch Wärmeerzeuger) |
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| Grus: |
Feinanteile in einem Schüttgut.
Bei einem überhöhten Anteil Grus in Nusskohlen kann es zu
Problemen bei der Verbrennung kommen. |
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| Hardgrove-Index: |
kennzeichnet die Mahlhärte
von Kohle nach der amerikanischen ASTM Norm D 409. Der nach dem Vermahlen
erhaltenen Siebdurchgang steht im Zusammenhang mit der Mahlhärte.
Je kleiner der Hardgrove-Index, desto härter ist die Kohle. Der
Hardgrove-Index der Ibbenbürener Nusskohle liegt bei ca. 34 °H.
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| Hausbrand: |
Anteil der Primärenergieträger,
die in Einzelfeuerstätten in Haushalten und kleineren Industriebetrieben
eingesetzt werden.
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| Heizwert: |
Wärmemenge, die bei der Verbrennung
von Brennstoffen technisch verwertet werden kann. In Feuerungsanlagen
für Ibbenbüren-Anthrazit kann nur der Heizwert (unterer
Heizwert) ausgenutzt werden. Das im Abgas enthaltene Wasser liegt
hierbei dampfförmig vor. Die Verdampfungswärme kann somit
nicht genutzt werden. Im Gegensatz zu Erdgas ist aber die Differenz
zwischen Brennwert und Heizwert bei Anthrazit weniger als halb so
groß. |
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| Heizkessel: |
siehe Wärmeerzeuger |