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| Abrieb: |
durch mechanische Beanspruchung
(Umschlag, Transport)
stückiger Festbrennstoffe entstehende Feinanteile |
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Abbrandtisch:
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hier lagert bei Füllschachtkesseln
die Glut. Der Tisch ist entweder komplett als wassergefüllte
Blechtasche ausgebildet, oder er besteht als Rost aus Dreieckrohren
oder in dem Tisch ist eine Aussparung, in dem ein Rost aus Gusseisen
eingelegt ist. |
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| Aktivkohle: |
ist Kohle, die durch Spezialbehandlung
ein fein verteiltes Porensystem mit hoher innerer Oberfläche
erhält. Aufgrund der damit verbundenen Erhöhung des Absorbtionsvermögens
wird Aktivkohle insbesondere zur Reinigung von Gasen eingesetzt. Anthrazit
ist keine Aktivkohle. |
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| Aschegehalt: |
nicht brennbare Bestandteile in
Gew.-% im Brennstoff. Bezogen auf Ibbenbüren-Anthrazit liegt
der Wert sicher unter 5 %. Der Aschegehalt bildet zusammen mit dem
Wassergehalt den Ballastgehalt. |
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Ascheschmelz- verfahren: |
wird im Laborverfahren durch langsames
Erhitzen eines Presslings aus der Brennstoffasche bestimmt. Kennzeichnende
Temperaturen des Schmelzverlaufs sind: Erweichungstemperatur, Halbkugeltemperatur
(oder Schmelztemperatur) und Fließtemperatur. |
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| Aufkohlung: |
ist der in Hüttenwerken und Gießeren durchgeführte
Prozess zur Anreichung des Metalls mit Kohlenstoffträgern wie
Kohle, Koks oder Mineralöl.
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Ausdehnungs- gefäß: |
nimmt bei Erwärmung des Wassers
in Warmwasserheizungen die
Volumenänderung des Heizungswassers auf. Ein offenes Ausdehnungsgefäß
steht ständig in Kontakt mit der Aussenluft. Der Sauerstoff der
Außenluft löst sich im Wasser und führt zu Korrosion
besonders an Stahlteilen (Heizkessel, Rohrleitungen). Daher sind heute
nur noch geschlossene Ausdehnungsgefäße gebräuchlich,
in der eine mit einem Inertgas gefüllte Gasblase den nicht vom Heizungswasser benötigten Raum im Gefäß
ausfüllt. Für Kohlekessel sind geschlossene Ausdehnungsgefäße
nur zulässig wenn der Kessel mit einer thermischen Ablaufsicherung
ausgerüstet ist. |
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automatische Beschickung: |
fördert den Brennstoff vom
Vorratslager in den Kessel. Für
Ibbenbüren-Anthrazit der Körnung Nuss 5 sind überwiegend
Wendelförderer (einfache Technik, preiswert) und Rohrkettenförderer
(sehr betriebssicher aber auch sehr teuer) im Einsatz. |
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automatische Entaschung: |
Die in Füllschachtkesseln bei der Verbrennung von Anthrazit anfallende Asche wird mittels Ascheschieber (Schüreinrichtung) der Austragsschnecke zugeführt. Diese transportiert die Asche zum hinteren Ende des Kessels und übergibt sie an eine weitere Transportschnecke. An den Auslaufstutzen der Transportschnecke ist ein Aschesammelbehälter (Aschecontainer, Big-Bag), angeschlossen, der in regelmäßen Abständen geleert bwz. gewechselt werden muß. Die Inbetriebsetzung der Entaschungseinrichtung erfolgt automatisch durch die Kesselsteuerung in Abhängigkeit des Brennstoffverbrauchs oder bei ätereren Anlagen in Abhängigkeit der Abgasventilatorlaufzeit (indirekte Ermittlung des Brennstoffverbrauchs). |
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| Berge: |
bergmännischer Ausdruck für
das bei der Gewinnung mitanfallende Gestein oder für die in der
Aufbereitung anfallenden Anteile an Gestein. (siehe Waschberge) |
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| Braunkohle: |
ist Kohle, die schwächer inkohlt
(siehe Inkohlungsgrad) ist als Steinkohle und deshalb weniger Kohlenstoff,
dafür aber mehr Sauerstoff und Wasserstoff enthält. Der
Heizwert deutscher Braunkohle, die zur Gruppe der Weichbraunkohle
gehört, liegt zwischen 6,49 und 13 kJ/kg (1 550 und 3 100 kcal/kg).
Hartbraunkohle hat ein etwas höheres spezifisches Gewicht
und einen höheren Heizwert, dafür niedrigere Gehalte an
Wasser und flüchtigen Bestandteilen |
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| Brennwert: |
Als Brennwert (früher: oberer
Heizwert, Ho) wird die freiwerdende Verbrennungswärme bei der
vollkommenen Verbrennung eines Brennstoffs bezeichnet. Im Gegensatz
steht der Heizwert (früher unterer Heizwert: Hu), bei dem die
Verdampfungswärme des bei der Verbrennung gebildeten Wassers nicht eingerechnet wird. |
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| Brikett: |
aus Feinkohle mit oder ohne Bindemittel
in Form gepreßtes Kohlestück, das vorwiegend
im Hausbrand verwendet wird. |
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| Deputatkohle: |
Brennstoff, der dem Bergmann von
seinem Arbeitgeber gegen geringe Kosten oder kostenfrei zum Eigenverbrauch
zur Verfügung gestellt wird. |
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| DIN 4751: |
Ist seit März 2004 ungültig. Sie wurde ersetzt durch DIN EN 12828 |
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| DIN EN 12828: |
Sie enthält Vorschriften über für die jeweilige Heizungsanlage erforderliche sicherheitstechnische Ausrüstung (Temperaturregler, Temperaturbegrenzer, Sicherheitstemperaturbegrenzer, Sicherheitsventil usw.). Für den Betrieb in geschlossenen Heizungsanlagen gelten für Festbrennstoffkessel zusätzliche Anforderungen (thermische Ablaufsicherung), um Überhitzungen des Kessels bei zu geringer Wärmeabnahme zu verhindern. |
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Durchbrand- prinzip: |
wesentliches Unterscheidungsmerkmal
dieser Feuerung ist, dass sich der gesamte Brennstoffvorrat im Feuerraum
befindet und die Kohlefüllung von unten nach oben durchbrennt.
Es gibt sowohl Kessel als auch Öfen, deren Feuerung nach diesem
Prinzip arbeitet. |