Hightech in der Aufbereitung

Nach 34 Jahren Laufzeit war eine wirtschaftliche Instandsetzung der Mittelkornsetzmaschine aus dem Jahr 1976 in der Aufbereitung nicht mehr möglich. Anfang Juni wurde die vorhandene Anlage gegen eine neue ausgetauscht. Nach achttägigen Demontage- und Montagearbeiten unter Einsatz eines 650 Tonnen–Autokrans ging die neue Maschine termingerecht am 9. Juni um sechs Uhr in Betrieb. Die Planung, Konstruktion und Fertigung erforderte eine Vorlaufzeit von 18 Monaten. In diesem Zeitraum entwickelte und baute die Herstellerfirma in enger Zusammenarbeit mit Mitarbeitern der Aufbereitung und der Elektroabteilung des Bergwerks Ibbenbüren eine Setzmaschine nach dem neusten Stand der Technik. Schwerpunkte lagen hier im Bereich Verschleiß- und Korrosionsschutz sowie Visualisierung. Des Weiteren erreichte man eine Reduzierung der vorzuhaltenden Ersatzteile und die Optimierung der Instandhaltung. Mit einer maximalen Durchsatzleistung von 495 Tonnen in der Stunde (Körnung 0,5–40 Millimeter) und einer garantierten Kohle- und Bergereinheit von >99 Prozent produziert diese Maschine zukünftig den Hauptanteil der für den Wärmemarkt erforderlichen und qualitativ hochwertigen Anthrazit-Nusskohlen.
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