Winter brachte viel Arbeit - Mitarbeiter des Räumdienstes der RAG Anthrazit waren rund um die Uhr im Einsatz

Anfang Januar verwandelte Tief „Daisy“ Deutschland in eine Winterlandschaft. Was für die Kinder ein großer Spaß war, wurde für Autofahrer und Fußgänger zu einem Problem. Spiegelglatte Straßen, meterlange Eiszapfen und verschneite Gehwege sorgten für Behinderungen. Und zu allem Überfluss führte der Wintereinbruch in den Städten und Gemeinden zu Engpässen beim Streusalz. Für die Mitarbeiter der RAG Anthrazit, die für den Winterdienst verantwortlich zeichnen, bedeutete der Wintereinbruch ein hartes Stück Arbeit. 18 Beschäftigte waren oft rund um die Uhr im Einsatz, um die Zugänge und Gehwege zur Schachtanlage zu räumen sowie Parkplätze von Schnee und Eis zu befreien.
Vier Mitarbeiter bildeten eine Rufbereitschaft. Johannes Krümberg aus dem Bereich Werkstätten und Reinhold Heele-Bökenkötter von der Bauabteilung tragen die Verantwortung für den Einsatz des Winterräumdienstes. „Nachmittags schauen wir den Wetterbericht für den nächsten Tag an und entscheiden dann, wie viele Mitarbeiter eingesetzt werden“, beschreibt Krümberg die nicht immer leichte Vorausschau auf die Wetterlage. Der Räumdienst beginnt um drei Uhr morgens mit der Arbeit. „Unsere Räumfahrzeuge sind dann bereits einsatzbereit. Rund vier Stunden dauerte es, um alle Wege abzustreuen. Wir arbeiten die Bereiche nach einer Prioritätenliste ab, so dass die Mitarbeiter sicher an ihren Arbeitsplatz gelangen“, erklärt Heele-Bökenkötter. Nach den direkten Zugängen zum Betrieb wurden bei Bedarf die Wege und Zufahrten zu den Halden, des Bockradenschachts, des Theodorschachts und des Landabsatzes am Tor 5 geräumt. Insgesamt betrug die von Eis und Schnee zu befreiende Strecke 25 Kilometer. Bei extremen Wetterbedingungen heißt es auch abends zu streuen und räumen. „Anfang Januar hatten wir an zwei Sonntagen Schneechaos. Es waren sechs Mitarbeiter mit sechs Fahrzeugen von 7 bis 17 Uhr im Dauereinsatz“, erläutert Krümberg und ist sichtlich stolz auf die starke Truppe. „In den vergangenen Jahren verbrauchten wir im Winter meist wenig Streusalz“, erinnert sich Heele-Bökenkötter und fügt hinzu: „In diesem Jahr setzten wir ein Vielfaches der sonst nötigen Menge Salz ein. Engpässe wie bei den städtischen Baubetriebshöfen gab es Dank der großen Unterstützung durch den Einkauf nicht. Das Vorratslager war zu jeder Zeit gut gefüllt“.
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